Mein Blog
Aus der Werkstatt.
Gedanken, die zwischen den Welten entstehen — über Resilienz, Hirnforschung und das alte Wissen, das uns trägt.
Resilienz — Warum Resilienz kein gerader Weg nach oben ist
Du hast wochenlang daran gearbeitet. An dir selbst, an deiner Ruhe, an deiner Reaktionsfähigkeit. Und dann kommt dieser eine Morgen, dieser eine Mensch, diese eine Situation — und du merkst: Du bist wieder genau dort, wo du dachtest, schon längst nicht mehr zu sein. Der alte Gedankenkreisel. Die alte Reaktion. Das alte Gefühl von Ohnmacht oder Erschöpfung. Und mit einem Mal flüstert dir etwas zu: *Ich hab das alles umsonst getan. Ich komme einfach nicht weiter.*
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Resilienz — Warum Rituale dein Nervensystem heilen
Kennst du das Gefühl, wenn du morgens die erste Tasse Tee in beide Hände nimmst und für einen Moment, nur einen kurzen Moment, alles ruhig wird? Diese Ruhe kommt aus der Vertrautheit selbst. Du hast diesen Moment schon tausendmal erlebt. Dein Körper erinnert sich. Dein Nervensystem atmet auf. Genau das ist die stille Magie von Ritualen, und ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen noch nicht wirklich verstanden haben, wie tief diese Magie reicht.
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Hirnforschung — Wenn dein Gehirn im Leerlauf lauter wird als im Vollbetrieb
Du kennst das. Du liegst abends im Bett, der Tag ist vorbei, du willst einfach schlafen, und dann fängt es an. Gedanken über das Gespräch von heute Mittag. Die To-do-Liste von morgen. Die Frage, ob du das Richtige gesagt hast. Das Gehirn dreht und dreht, obwohl du ihm gar keinen Auftrag gegeben hast. Und das Verrückte: Je mehr du versuchst, die Gedanken zu stoppen, desto lauter werden sie. Das ist kein Zeichen von Schwäche. Das ist Neurobiologie, und es hat einen Namen.
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