Mein Blog
Aus der Werkstatt.
Gedanken, die zwischen den Welten entstehen — über Resilienz, Hirnforschung und das alte Wissen, das uns trägt.
Resilienz — Warum das Fallen manchmal mutiger ist als Standhalten
Es gibt diesen Moment. Du kennst ihn. Alles, worauf du dich verlassen hast, löst sich auf. Eine Beziehung. Ein Job. Dein Selbstbild. Oder einfach das Gefühl, dass das Leben irgendwie beherrschbar ist. Und plötzlich greifst du ins Leere. Der Boden ist weg. Was dann kommt, ist kein Schmerz, den man erklären kann. Eher ein Schwindel. Ein Fallen ohne Handlauf.
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Resilienz — Wie die Stärke deiner Vorfahren deine Resilienz stärkt
Es gibt Momente, in denen ich mich frage, woher manche Menschen diese stille Standfestigkeit nehmen. Nicht die lautstarke »Ich-schaffe-das-irgendwie«-Energie, sondern eine ruhige, fast selbstverständliche Verwurzelung. Als hätte jemand ihre Wurzeln tiefer in den Boden getrieben als bei anderen. Ich bin überzeugt: Manchmal ist genau das der Fall. Denn Resilienz ist kein rein individuelles Phänomen. Sie hat eine Geschichte. Deine Geschichte.
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Hirnforschung — hier ist, was wirklich passiert
Nach einer langen Meditationssitzung klingelt das Handy. Früher hättest du reflexartig draufgeschaut, schon leicht angespannt, bevor du überhaupt weißt, wer sich meldet. Jetzt sitzt du einfach kurz da. Keine Gleichgültigkeit, aber eine Art Abstand, eine kleine Pause zwischen dem Ton und deiner Reaktion darauf. Ich habe mir lange die Frage gestellt, ob das echte Veränderung ist oder Einbildung.
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